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Clerici beendet Formkrise und gewinnt Gradi Polish Open by Emeralld

Gradi Polish Open by Emeralld 2026

Fiorino Clerici aus der Schweiz gewinnt die Gradi Polish Open by Emeralld 2026 mit einem Gesamtergebnis von 16 unter Par (Runden von 68, 62 und 64 Schlägen) und feiert seinen insgesamt zweiten Titelgewinn auf der Pro Golf Tour. Den zweiten Platz teilen sich Kristof Ulenaers, Martin Obtmeier, Philipp Macionga, Antoine Bachelier und Mateusz Gradecki mit 13 Schlägen unter Par.


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Brzeźno, Polen: Ein souveräner Sieg zum zehnjährigen Turnierjubiläum der Gradi Polish Open by Emeralld: Trotz eines Rückstands von fünf Schlägen vor der Finalrunde im idyllischen Gradi Golf Club nahe Breslau sichert sich der Schweizer Fiorino Clerici letztlich souverän seinen zweiten Titel auf der Pro Golf Tour. Dank der besten Runde des Tages – einer 64 (-6) bei anspruchsvoll böigen Bedingungen – hat der 31-Jährige am Ende drei Schläge Vorsprung auf eine fünfköpfige Gruppe mit Philipp Macionga und Martin Obtmeier (beide Deutschland), Kristof Ulenaers (Belgien), Antoine Bachelier (Frankreich) sowie dem Lokalmatador Mateusz Gradecki.

„Erleichtert, glücklich, einfach happy“, reagierte Clerici auf seinen Triumph. Die Grundlage für seinen zweiten Erfolg auf der Pro Golf Tour nach seinem Premierensieg zum Saisonstart 2024 war eine fehlerfreie 62 in der zweiten Runde der Gradi Polish Open by Emeralld 2026. „Damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet”, sagte Clerici, der vor dem Event in Polen Rang 100 in der Order of Merit belegt hatte. „Ich spiele zwar gerne in Gradi, weil mir der Platz liegt, aber so eine Runde kann man natürlich nie erwarten. Umso schöner ist es, wenn es klappt. Dann denkt man sich: Okay, ich kann es doch noch.“

Putten als Schlüssel

Dass Clerici bis dahin noch Probleme hatte, in die Saison zu kommen, sei ein „Zusammenspiel aus mehreren Dingen“ gewesen. „Zu Beginn der Saison hatte ich Probleme mit meinen Abschlägen. Danach war ich in Indien auf der HotelPlanner Tour und habe mir eine Infektion eingefangen, die operiert werden musste.“ Erst in den vergangenen Wochen habe er langsam zu seinem Spiel zurückgefunden. Bei der Gradi Polish Open by Emeralld war es vor allem das Gefühl auf den Grüns, das ihm zum Erfolg verhalf. „Der Schlüssel war wahrscheinlich, dass ich die ganze Woche keinen Putt innerhalb von vier Meter verschoben habe. Ich konnte mich jederzeit auf mein Putten verlassen – und das war am Ende entscheidend.“

Der Platz gefalle ihm „ohnehin sehr gut“, auch weil er etwas anders sei als die anderen Plätze auf der Tour. „Er ist deutlich kürzer und hat kleinere Grüns. Dadurch bekommen die Annäherungen und vor allem das Putten noch mehr Gewicht.“

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Mit seinem ersten Saisonsieg klettert Clerici auf den 24. Rang in der Order of Merit. Die Top 5 der Saisonwertung mit Dario Antonisse (Niederlande), Kristof Ulenaers (Belgien), Philipp Macionga (Deutschland), Mauro Gilardi (Schweiz) und Louis Bonte (Frankreich) bleiben hingegen unverändert. Die nächsten Punkte werden bei der The Cuber Open 2026 vom 21. bis 23. Juli vergeben.