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Matchplay-Premiere und großer Golfsport

Die Pro Golf Tour 2018

In der Saison 2018 stehen 21 Turniere in sieben verschiedenen Ländern auf dem Kalender der Pro Golf Tour. Dabei werden 660.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet und ebenso viele Punkte für die Pro Golf Tour Order of Merit vergeben, die offizielle Tour-Rangliste. Am Jahresende steigen die besten fünf Spieler auf zur Challenge Tour.


von Christian Langer

München – Ein früher Tour-Auftakt auf exzellenten Plätzen im sonnigen Süden, Ende April die Rückkehr nach Mitteleuropa zu bewährten Austragungsorten und hochkarätigen Newcomern: Die Saison 2018 der Pro Golf Tour verspricht zahlreiche sportliche Höhepunkte. Das Turnierjahr begann erneut mit zwei Events am Roten Meer in Ägypten, wo sich auf den Plätzen des Sokhna Golf Club die Deutschen Michael Hirmer und Jeremy Paul gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten. Kurz darauf ging es für die Spieler weiter nach Marokko. Seit 2010 pflegt die Tour intensive Partnerschaft mit der Association du Trophée Hassan II de Golf. Bei den ersten drei Turnieren sicherten sich der Schotte Liam Johnston, Julien de Poyen aus Frankreich und der Niederländer Robbie van West die begehrten Titel. Mit der Open Ocean, der Open Tazegzout und der Open Royal Golf Anfa Mohammedia stehen nun noch drei Events im westlichsten Staat des Mahgreb aus, bevor die Tour den Heimweg aus Nordafrika antritt.

Den Europa-Auftakt macht die Haugschlag NÖ Open, welche vom 25. bis 27. April im Golfresort Haugschlag ausgerichtet wird. Kurz darauf findet die EXTEC Trophy 2018 by ATOMIC DRINKS abermals im tschechischen Liberec statt. Die Raiffeisen Pro Golf Tour St. Pölten 2018 presented by Elation Travel im österreichischen Neidling (30.5. bis 1.6.) stellt das zweite Turnier in Österreich 2018 dar. Anschließend kehrt die Tour vom 17. bis 19. Juni zurück in den Golfclub Glashofen Neusaß. Zuletzt wurde dort 2016 ein Event ausgetragen, Sieger war damals Max Kramer. In diesem Jahr richtet die Pro Golf Tour dort die McNeill Open 2018 sponsored by KUHN Maßkonfektion aus.

Anschließend geht es für die Spieler weiter nach Polen: Vom 25. bis 27. Juni findet im Gradi Golf Club bei Breslau das Gradi PGA Polish Masters statt, welches im vergangenen Jahr erstmals ausgetragen wurde und bei den Spielern großen Anklang fand.

Mit der Broekpolder International Open feiert die Tour eine Rückkehr in die Niederlande: Vom 5. bis 7. Juli geht es im  Golfclub Broekpolder in Vlaardingen um 30.000 Euro Preisgeld und ebenso viele Ranglistenpunkte. Das letzte niederländische Pro Golf Tour-Event fand im Jahr 2008 mit der Harderwold Classic statt. Bereits fünf Tage später, vom 12. bis 14. Juli, begeben sich die Golfstars von Morgen dann nach Bad Bramstedt bei Hamburg, um den Titel der Gut Bissenmoor Classic auszuspielen.

Die Zell am See – Kaprun Open presented by SalzburgerLand zierte vergangenen Juli erstmals den Tourkalender, in der aktuellen Saison betreten die Professionals die Anlage mit Alpen-Panorama vom 19. bis 21. Juli. „Es war großartig, nach nunmehr 30 Jahren wieder ein hochrangiges Turnier ausführen zu dürfen. Normalerweise werden Platzsperren für Turniere seitens unserer Mitglieder nicht gutgeheißen, doch das war dieses Mal anders. Alle haben den Schwung und die gute Stimmung, die die Professionals in unseren Golfclub brachten, genossen“, so Geschäftsführerin Verena Kuhlank.

40.000 Euro Preisgeld und Matchplay-Premiere

Die Leipziger Golf Open (6. bis 8. August) stellen ein neues Highlight im Programm der Pro Golf Tour dar; 40.000 Euro Preisgeld werden im bestens präparierten Golf & Country Club Leipzig ausgeschüttet: „Der Club unterstützt bereits seit einigen Jahre gezielt Spieler auf der Pro Golf Tour, so lag es für uns nur nahe, selbst einmal ein Turnier auf der eigenen Anlage auszutragen. Wir möchten nicht nur Werbung für diese wundervolle Stadt Leipzig und generell Mitteldeutschland machen, sondern an dieser Stelle auch mal zeigen, dass der Osten Deutschlands die ein oder andere golferische Perle zu bieten hat“, freut sich Head-Professional Alexander Kessler auf das Event.

Nachdem vom 16. bis 18. August mit der Starnberg Open erneut ein Turnier vor den Toren Münchens stattfindet, folgt Anfang September ein Novum der Tour-Geschichte: Die Tourspieler messen sich bei der NEW GOLF CLUB Matchplay Championship erstmals im Matchplay-Format. Während die ersten beiden Runden im regulären Zählspiel ausgetragen werden, kämpfen die anschließend besten Spieler im Lochspiel Modus um den Sieg. Das Turnier in Neu-Ulm dauert bedingt durch diesen Modus nicht drei, sondern vier Tage, vom 2. bis 5. September. Mit der Castanea Resort Championship 2018 in Adendorf steht dann vom 24. bis 26. September das große Tourfinale auf dem Programm. Während alle anderen Events, mit Ausnahme der Leipziger Golf Open, mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dotiert sind, geht es dann um die Rekord-Börse von 50.000 Euro und um ebenso viele Ranglistenpunkte für die Pro Golf Tour Order of Merit. Damit ist sportliche Spannung bis zum letzten Putt garantiert, denn erst dann wird feststehen, welche Spieler die Spitzenplätze der finalen Pro Golf Tour Order of Merit belegen, die den Aufstieg zur European Challenge Tour 2019 garantieren.

Den Schlusspunkt unter das Turnierjahr 2018 der Pro Golf Tour setzt schließlich die Qualifying School, die vom 9. bis 12. Oktober im GC Paderborner Land stattfindet und darüber entscheidet, wer 2019 bei allen Turnieren der Pro Golf Tour starten und wertvolle Erfahrung und Punkte sammeln darf. Das nämlich ist es vorranging, worum es auf der Pro Golf Tour geht: Um den perfekten Einstieg in eine erfolgreiche Tourspieler-Karriere. „Die Turniere werden sehr professionell organisiert und abgewickelt, die Plätze sind durchweg gut gepflegt und anspruchsvoll, und auch die Konkurrenz auf der Tour wird, was ich immer noch mit Interesse verfolge, immer stärker. Ich denke, es gibt heute für einen jungen ambitionierten Spieler wohl kaum eine bessere Möglichkeit in Europa, ins Profigolf einzusteigen, Turniererfahrung zu sammeln und über die Pro Golf Tour dann den Weg in Richtung European Tour anzutreten“, so sieht es der Ranglistensieger von 2006 und mehrfache Ryder Cup- und Major-Champion Martin Kaymer.