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Verrücktes Finale: Pedryc verwandelt Birdie-Putt zur Titelpremiere

Golf Mad Challenge 2026

Alejandro Pedryc gewinnt die Golf Mad Challenge 2026 mit einem Gesamtergebnis von sieben unter Par. Der Pole setzt sich in einem denkbar spannenden Finaltag mit einem Schlag Vorsprung vor Velten Meyer (Deutschland), Koen Kouwenaar (Niederlande) und Louis Bonte (Frankreich) durch.


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Antalya, Türkei – Spannender hätte es kaum kommen können: Bei deutlich windigeren Bedingungen als an den Vortagen auf dem malerischen Küstenplatz von Lykia Links sollte in der dritten und letzten Runde der Golf Mad Challenge 2026 das Titelrennen in einem Vierkampf entschieden werden. Kouwenaar, Gewinner der Staan Open 2024, sein Spielpartner Bonte und auch der Deutsche Velten Meyer, dem mit 68 Schlägen der Tagesbestwert gelang, verweilten bereits im Clubhaus und hofften auf ein Stechen. Doch es kam anders: Denn in der Schlussgruppe verwandelte Pedryc auf dem abschließenden Par 4 seinen Birdie-Putt – und realisierte erst anhand der Reaktion seines Caddies, dass dieser Schlaggewinn gleichbedeutend mit seinem ersten Titel auf der Pro Golf Tour war.

„Ich versuche immer noch, das Ganze zu verarbeiten“, gestand der 24-Jährige, der trotz vier Bogeys in Folge zu Beginn des Tages noch auf ein Rundenergebnis von 70 Schlägen kam. „Der Auftakt war bescheiden, aber ich wusste, dass diese Löcher mit dem Seitenwind für mich schwierig werden würden. Ich bin ruhig geblieben und habe keine verrückten Sachen gemacht. Für mich war es schon ein Sieg, nach den Enttäuschungen der letzten Zeit überhaupt wieder vorne mitzuspielen. Ich habe in meinem Leben viel in Golf investiert und hatte immer das Gefühl, dass ich zu wenig zurückbekommen habe. Deshalb fühlt sich alles sehr gut an.“

Heißer Putter der Schlüssel zum Sieg

Besonders stolz war der Longhitter, der in Texas und Mississippi zum College ging, auf sein Putting. „Meine Leistung auf den Grüns war der Schlüssel zum Erfolg. Das war an allen drei Tagen phänomenal. Normalerweise ist Putten nicht unbedingt meine größte Stärke, aber heute hat es mich gerettet. Ohne gutes Putten gewinnt man keine Turniere; man schafft vielleicht den Cut, aber man spielt nicht um den Sieg mit.“

Begeistert zeigte sich der Warschauer auch vom Layout des fordernden Platzes direkt am Mittelmeer: „Was ich besonders mag, ist das Design: Er wirkt natürlich in die Landschaft eingebettet, nicht künstlich hineingezwungen. Er testet jeden Teil deines Spiels – die Länge vom Tee, das Eisenspiel und die Nerven. Von den hinteren Tees könnte man hier auch eine US Open stattfinden lassen.“

Vorfreude auf 2027

Auch Bekir Kara, Geschäftsführer des Titelsponsors Golf Mad Travel & Events, zog ein durchweg positives Fazit zu den beiden Auftaktturnieren in Belek: „Ich bin überzeugt, dass die Spieler das angenehme Wetter, die spektakuläre Anlage und die türkische Gastfreundschaft in vollen Zügen genießen konnten. Dieses Event ist für den Golfsport in der Türkei sowie für unsere Spieler von enormer Bedeutung. Wir blicken daher bereits jetzt mit großer Vorfreude auf die Fortsetzung im kommenden Jahr.“

In der Order of Merit behält der Niederländer Dario Antonisse, Gewinner der Golf Mad Open 2026, die Führung vor Alejandro Pedryc. Die Top Fünf komplettieren Clement Guichard, Velten Meyer und Koen Kouwenaar.

Für die Asse der Pro Golf Tour geht es in Ägypten weiter. Ab dem 10. März stehen im Golf Club Ain Sokhna nacheinander die Red Sea Ain Sokhna Open sowie die Red Sea Egyptian Classic auf dem Plan.

Golf Mad Challenge 2026: Endergebnis
Pro Golf Tour 2026: Order of Merit